Feuchte im Fensterfalz

Wasserdampfdiffusionsdruck

Hier schlägt die Physik voll zu.
Als Wasserdampfdiffusion bezeichnet man die Eigenbewegung des Wasserdampfes durch Bau- und Dämmstoffe hindurch. Triebkraft hierfür sind unterschiedliche Wasserdampfdrücke auf den beiden Seiten eines Bauteils. ... Dabei kann ein Teil des Wasserdampfes im Bauteil kondensieren.

 

In diesem Fall sind durch die Verputzarbeiten im Innenbereich sehr viel Wasser in den Bau gebracht worden. Dieses Wasser bindet sich mit der Umgebungsluft und möchte sich ausgleichen. Draußen herrschte ein niedriger Dampfdruck. Dadurch drückte der Wasserdampf durch die innere Dichtungsebene in die Fensterfalz und kondensierte in dieser. Beim Kunststofffenster ist das noch nicht so problematisch. Allerdings wird es beim Holzfenster zu einem sehr großen Problem. Daher ist die Verwendung einer Montagezarge hier existenziell. 

 

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